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Eigentlich ganz gut, danke.


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Das gute an Stimmungsschwankungen ist ja, dass nach einem Tief generell ein Aufschwung kommt. Wie an der Boerse ist auch hier schwer vorauszusagen, wann die Talsohle erreicht ist und der froehliche Aufstieg beginnt und wenn es soweit ist, ist man gleich doppelt erleichtert.

Einerseits ist natuerlich das Wetter mitverantwortlich, denn seit Montag regnet es deutlich weniger und die Sonne beehrt uns immer wieder mit kurzen Besuchen. Andererseits finde ich ploetzlich (fast) alle MitschuelerInnen deutlich sympathischer als noch zuvor, habe mehr Kontakt und fuehle mich wohler in ihrer Gesellschaft. Keine Ahnung warum das so ist. Aber bei solchen Sachen macht man sich besser nicht zu viele Gedanken.

Montags gabs wieder Frischfleisch in der Schule. Nadine aus dem Buendnerland erweiterte unsere Klasse auf ganze fuenf Personen. Damit waren wir an der maximalen Klassengroesse angelangt aber wir kamen trotzdem irgendwie schneller voran als die zwei Wochen zuvor. Gute Gruppendynamik, nehme ich an. Dann sind da noch andere Neulinge in der Schule, ein Schweizer und zwei Amerikanerinnen, mit denen ich aber noch nicht allzu viel zu tun hatte weil sie nachmittags Unterricht haben, glaube ich.

Nach dem normalen Gruppenunterricht hatte ich dann das erste mal Einzelunterricht. Das macht dann also 2 Lektionen Grammatik, 2 Lektionen Konversation und 2 Lektionen "1on1" am Stueck, von 7:45 bis 12:45. Das ist ganz schoen viel Spanisch fuer einen Vormittag. Und die Einzellektionen sind auch ein ganzes Stueck strenger und ermuedender, weil man wirklich keine einzige Verschnaufpause bekommt. Aber wenigstens weiss man dann, dass man etwas lernt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dann am Nachmittag noch irgendwas erwaehnenswertes gemacht habe, komme aber beim besten Willen nicht drauf

Seis drum, Dienstags war jedenfalls ein wunderbarer Tag mit viel Sonne und gelegentlichem Regen und ich ging nachmittags in den Park um wieder mal einfach nichts zu tun. Ganz gelungen ist mir das jedoch nicht, da die Umstaende mich fast dazu gezwungen haben, den Text im letzten Eintrag zu schreiben.

Als ich diesen im Internetcafe gleich neben der Schule online stellte, traf ich dort Fani und Alexandra. Dienstagabends wird in der Schule jeweils ein Film gezeigt, natuerlich auf Spanisch aber immerhin mit englischen Untertiteln. Fani brachte den Vorschlag, doch einfach mal hinzugehen und Alexandra und ich stimmten zu. Der Film wurde in einem Klassenzimmer gezeigt, auf einer kleinen Leinwand. Etwa zu sechst schauten wir uns den Film an, der glaube ich "Niños Invisibles" hiess und eigentlich ganz lustig war, bevor das Bild nervoes zu zucken begann und die DVD sich entschied, dass Synchronie eigentlich nicht so wichtig ist. In der Hoffnung, dass werde sich in den naechsten zehn Minuten bessern, wartete ich, genauso unruhig wie das Bild, auf eine baldige Einstellung der normalen Filmwiedergabegegebenheiten. Dann wurde es mir aber zu bunt und stand auf, mit mir Alexandra, die das ganze auch nicht so prickelnd fand, und verliessen den kleinen Kinosaal. Alle anderen blieben (und wie sich herausstellte zurecht. Verlaesslichen Quellen zufolge wurde das technische Problem gleich nach unserem Abgang behoben. Gutes Timing, David, gutes Timing!)

Ruckelbilder machen Hunger und so gingen Alexandra und ich in ein nettes Restaurant, das mir am Wochenende Anna gezeigt hatte. Das Essen war wirklich ausgezeichnet und das Ambiente gemuetlich, da kann man den etwas hoeheren Preis von 5 Dollar pro Hauptspeise gut verkraften. (Ja, wir sind schon soweit, das als teuer zu betrachten ). Waehrend des Essens meldete sich Marc per SMS und ich lotste ihn zu uns. So war verbrachten wir den restlichen Abend zu dritt. War n schoener Abend.

Mittwochs machten wir in der Schulzeit nen kleinen Ausflug zur "Feria Libre".

Wir haben zwar auch Maerkte in der Schweiz aber die sehen im vergleich zur Feria Libre aus wie Playmobil-Maerkte. Was die Feria Libre zu bieten hatte, vor allem in welchem schier unglaublichen Ausmass, das war einfach nur . Ich weiss nicht auf wie vielen Quadratmetern da allerlei Ware angeboten wurde aber wir hatten in der guten Stunde auf dem Markt nich annaehernd alles gesehen. Der Anfang war allerdings genau so deprimierend wie aufregend: Die Tierstaende. Jedem Tierfreund blutet da das Herz und lange kann man es dort wirklich nicht aushalten. Hunde, Katzen, Enten, Huehner, Meerschweinchen (eine kulinarische Spezialitaet hier in Ecuador) und noch viele andere Tiere waren auf engstem Raum zusammengepfercht. Ein einziges qualvolles und quaelendes Geheule. Nach den diskret aufgenommenen Beweisfotos machte ich mich so schnell wie moeglich auf den Weg zu den Gemuese- und Fruechtestaenden.

Die waren dann allerdings ein wahres Paradies. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Sachen man da kaufen kann, von denen man in Europa noch nie ein Wort gehoert hat. Fani und ich beliessen es aber bei einer Frucht, die aussah wie eine grosse gruene Haselnuss mit Henkel, die wir in der Kueche der Schule verspeisten (war zwar ganz lecker aber die 15 Minuten nicht wert, die wir dann brauchten, um die ganzen Faeden aus den Zaehnen zu bekommen).

Zuletzt kamen wir zur den Textilienstaenden. Neben lokalen Produkten gabs da natuerlich auch allerlei gefaelschte Klamotten, zum Teil so wahnsinnig schlecht nachgemacht, dass sie nur noch als Parodien durchgingen. Die handgemachten Ponchos, Taschen und Schals waren aber aber wirklich schoen anzusehen. Gekauft habe ich allerdings nichts. Humorvoller Abschluss: Wir kamen an einem Restaurant vorbei namens "Los Kanibales". Aber da hatte irgendwie keiner richtig Bock drauf

Am Abend hatte ich mich mit Anna bei ihr zu Hause verabredet. Ich hatte im Supermarkt ne Flasche Wein besorgt (jaja, ihr Freund Nico war darueber informiert und einverstanden ). Zum Glueck war die ziemlich billig, weil ich recht erkaeltet war und eigentlich gar nichts schmeckte. Wie in einem frueheren Eintrag bereits erwaehnt, wohnen Nico und Anna zusammen bei Nicos Familie und zwar in einem kleinen fuer sich stehenden Bungalow. Das waere zwar recht nett, aber das Ding ist erstens recht klein fuer zwei Personen und zweitens riechts da n bisschen nach Schimmel weils nicht wirklich wasserdicht ist (wovon ich an dem Abend zum Glueck nichts merkte). Wir setzten uns aufs Bett und sahen uns auf ihrem Laptop eine ganze Menge Fotos von Ecuador und den Galapagos an, waehrend wir die Flasche Wein leerten. Wir hatten nen lustigen Abend. Irgendwann war dann so halb zwoelf und Nico kam nach Hause und obwohl er sich nichts anmerken liess und wir ein paar nette Worte wechselten, wars ihm wahrscheinlich doch nicht ganz recht, dass irgend ein Typ mit seiner Verlobten auf dem Bett hockt. Vor allem wenn man bedenkt, dass er letzte Woche nicht mal wollte, dass ich mit ihr ins Kino geh . Naja, ich machte mich dann recht schnell davon und liess die beiden alleine.

Wie immer war Donnerstags um 18:30 Kochkurs, diesmal wars aber ein bisschen anders. Erstens, weil wir bei einer anderen "Kochlehrerin" zu Hause waren und zweitens weil die uns sogar selber kochen liess. Da Fani sonst irgendwas geplant hatte waren Alexandra und ich die einzigen Koeche aus unserer Klasse, gesamthaft waren wir zu siebt. Auf dem Menu stand Kochbanane (von der Sorte "verde", denn auch Kochbananen gibts hier in einer menge Variationen) mit Kaese, Eiern und einer pikanten Dip-Sosse namens "Aji" (glaube ich), dazu Ananassaft. Wir legten uns alle ziemlich ins Zeug und in kurzer Zeit hatten wir ein wirklich leckeres Abendmahl zubereitet, das, selber zubereitet, gleich nochmal so gut schmeckte.

Nach dem Essen gingen wir erst zu fuenft noch was trinken, spaeter schlossen wir uns einer Gruppe aus der Schule an, die nicht zum Kochen kamen. Im "Cafecito" fanden wir einen Tisch, der gross genug war fuer unsere etwa 12-koepfige Gruppe, obwohl wir ziemlich zusammenrutschen mussten. Es war wieder laut und es waren wieder viele Leute und damit war eigentlich das Setting perfekt fuer einen erneuten emotionalen Tiefflug. Aber der kam zum Glueck nicht, ich hatte tatsaechlich gute Laune. Irgendwann waren wir dann nur noch zu fuenft, Marc, Zoe (die ihren letzten Abend hatte), Nadine, Alexandra und ich, und wir liessen den Abend gemuetlich ausklingen.

Freitag war dann wieder ziemlich langweilig, ich war auch recht muede und bin schon um halb acht Uhr abends auf meinem Bett eingeschlafen. War aber auch ne strenge Woche.

Vom Wochendende erfahrt ihr dann im naechsten Eintrag

Abrazos,

--David

3 Kommentare 1.3.08 18:51, kommentieren



Vilcabamba

David ist heute nach Quito geflogen und hat sich laut sms bereits in einem gemuetlichen Hotel einquartiert. Was er die naechste Woche in Quito macht, ist glaube ich auch ihm noch ein Raetsel. Aber er wird es euch sicher berichten.

Ich jedenfalls habe mich entschieden, noch eine Woche in Cuenca zu bleiben und zur Schule zu gehen . Die Leute da sind einfach toll. Mit dem Spanisch geht es immer besser und obwohl ich noch nicht wirklich fähig bin, eine richtige Konversation zu fuehren, so verstehe ich doch langsam aber sicher die dreckigen Witze, die die Lehrer und Moisés machen. Wenigstens habe ich eine relativ gute Grundlage, da ich lange genug in Marias und Flurinas Gegenwart war . Eine gewisse Verdorbenheit der Gedanken ist schon unentbehrlich.

Das Beste ist einfach, dass man die ganze Zeit etwas zum Lachen hat, die Lehrer hier sind wirklich anders. Moisés macht meistens in seinen Lektionen nichts ausser Witze. Seine Muttersprache ist ja spanisch und so koennen die Lehrer ihm eigentlich nichts mehr lehren. Einmal haben Moisés und ich mit ein paar Lehrerinnen eine Pizza zum Mittagessen in die Schule bestellt. Waehrend des ganzen Essens wurde nur gewitzelt und gelacht. Das gefaellt mir so, an den Leuten hier. Auch wenn ich nicht immer alles verstehe, entweder erklaert es mir Moisés oder ich versuche mit etwas Einbildungskraft mitzukommen. "Use your imagination", sagt Moisés immer. 

Natuerlich lerne ich nicht nur Witze, sondern gehe auch richtig zur Schule. Und wenn ich nicht in der Schule bin, treffe ich mich mit Leuten oder unternehme Ausfluege:

Letztes Wochenende zum Beispiel bin ich mit Moisés nach Vilcabamba, ein landschaftlich wunderschoener Ort, gefahren. Da man etwa 6 Stunden mit dem Bus fahren muss, haben wir einfach die Schule am Freitag geschwaenzt und sind am Morgen losgefahren. Mit suedamerikanischer Musik im Hintergrund war die Hinfahrt richtig entspannend und auch die Landschaft unvergesslich. Wir bekamen sogar Kekse und etwas zu trinken spendiert. In einem preiswerten Hotel mit entspannter Atmosphaere und netten Leuten blieben wir dann bis Sonntag. Der Besitzer persoenlich fuehrte uns bei unserer Ankunft herum. Dabei vergass er nicht zu beteuern, dass das Wasser im Whirlpool nicht braun sei, weil es etwa dreckig waere, sondern wegen Kraeutern, die ins Wasser gegeben werden. Trotzdem sah das Wasser am Sonntag, als der Whirlpool gereinigt wurde. viel sauberer aus und auch der braune Rand war verschwunden

Am Samstag reservierten wir einen 4-stuendigen horse riding trip, der um 10 Uhr Morgens begann. Das Wetter an diesem Tag war perfekt, die Sonne schien und es war trotzdem nicht zu heiss. Der Fuehrer war unglaublich toll und der ganze Trip wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Pferde waren kleiner und schwaecher als die, die ich von meiner frueheren Reitschule her kannte, aber dafuer unglaublich gut trainiert und erfahren. Sogar Leute, die noch nie zuvor auf einem Pferd geritten sind, koennen problemlos bei diesem Trip mitmachen. Mein Pferd, genannt Apache, war etwas ungeduldiger als das von Moisés und wollte immer etwas schneller gehen.

Zuerst ritten wir auf einer kleinen unasphaltierten Strasse, bis wir zu einer Bruecke kamen und von dort aus nur noch auf schmalen, steinigen zum Teil schlammigen Wegen den Berg erklommen. Die Aussicht war atemberaubend. Waehrend das Pferd von alleine den Weg ging, konnte ich die Aussicht auf die gruenbewachsenen umliegenden Huegel geniessen. Zwischendurch waren auch Wasserfaelle sichtbar, die durch die Blaetter schimmerten. Wir ritten am Bergrand entlang bis zu einer Huette, wo wir die Pferde anbanden und zu Fuss zu einem grossen Wasserfall gingen. Versteckt im Wald fiel der riesige Strom zu Boden und spruehte eine grosse Troepfchenwolke weit um sich. Schon der Weg dorthin war schlammig und als wir dort ankamen, waren wir alle ganz nass. Meine Turnschuhe waren so dreckig und durchnaesst, dass es mir nichts mehr ausmachte durch den Fluss zu laufen. Wir hatten keine passende Kleidung nach Vilcabamba mitgenommen, da wir in Cuenca noch nicht gewusst hatten, dass wir diesen Trip machen wuerden. Bikini und Badehosen hatten wir jedoch nicht vergessen und wir nahmen eine abkuehlende Dusche unter dem Wasserfall. Das Wasser war eiskalt, ich konnte kaum atmen. Aber ein Blick nach oben machte alles wieder wett. Von ganz nah zu sehen, mit was fuer einer Kraft das Wasser ueber den Rand schnellt und ueber dich faellt, aber auch die kleinen Tropfen am Rand des Wasserfalls und wie die Sonne sich darin spiegelt... es war noch besser als das letzte Mal am Chorro de Girón.

Als wir uns zitternd und schlotternd zu unseren Badetuechern begaben, hielt der Fuehrer schon heissen Tee bereit, den er in einer Thermosflasche mitgenommen hatte. Wir verweilten noch einige Minuten in der naehe des Wasserfalls und machten uns dann wieder auf den Weg zu den Pferden. Diese warteten geduldig auf uns, um uns wieder zurueck zum Hotel zu bringen.

Auf dem Weg zurueck, galoppierten wir Teile der schmalen Strecke, auf der einen Seite die schuetzenden Baeume, auf der anderen Seite der abfallende Berghang und vor einem erstreckt die atemberaubende Landschaft. Das Gefuehl dabei kann ich nicht in Worte fassen... ich kann zwar nicht fliegen, aber ich bin mir sicher das kam dem schon ziemlich nahe

Ein paar Minuten bevor wir beim Hotel ankamen, fing es an zu regnen. Aber so richtig heftig. Wir wurden pflotschnass, nichts blieb verschont. Mir gefaellt diese Art von Regen und die Abkuehlung kam recht. Den Pferden gefiel es offensichtlich auch, denn sie wollten einfach nicht unter das Dach stehen. Der Fuehrer war da ganz anderer Meinung, denn die Ledersattel hatten ihn ein Vermoegen gekostet. Nachdem er es geschafft hatte, sie doch unterzubringen, begleitete er uns noch zum Hotel. Wir gaben ihm 10 $ mehr als der eigentliche Preis gewesen waere (30 $). Das Erlebnis selbst war mir jedoch weitaus mehr wert.

Fortsetzung folgt...

--Fani

 

 

3 Kommentare 8.3.08 23:01, kommentieren

Goodbye Cuenca, Hello Quito!

So, wieder mal nen Eintrag von mir. Wie Fani ja schon geschrieben hat bin ich jetzt in Quito. Zum einen weil mir die vier Wochen Sprachschule reichen (Schule ist noch viel schlimmer, wenn man eigentlich dachte, dass nach der Matura damit vorbei ist ), zum anderen weil ich nach so "langer" Zeit am gleichen Ort einfach wieder reisen wollte, das ist ja auch der Grund, weshalb ich hier bin. Einen Teil habe ich schon letzte Woche getippt, das mag ich jetzt nicht mehr aendern. Verzeiht mir also, wenn ein paar Formluierungen zeitlich nicht mehr stimmen.

Bei der Sympathie, die man fuer einen Menschen empfindet, gibt es immer eine starke Bindung an die Zeit. Ich meine damit, dass man Menschen gegenueber nicht immer gleich tolerant ist, dass negative und positive Eigenschaften nicht immer gleich ins Gewicht fallen. Wenn ueberhaupt bleibt die Sympathie nur fuer einige wenige Menschen, zumindest fuer eine gewisse Zeit, auf konstant hohem Niveau. Diese Menschen nennt man gemeinhin (wahre) Freunde. Bei anderen, weniger intensiven, vageren Bekanntschaften gibt es irgendwann einen Zeitpunkt, an dem die Sympathie fuer den anderen ihren Hoehepunkt erreicht. Dieser Zeitpunkt ist in Cuenca ungefaehr jetzt, also nach drei bis vier Wochen, gekommen.
Ich denke, dass man in diesem Stadium der Bekanntschaft den Menschen zwar gut genug kennt, um seine Vorzuege zu schaetzen, jedoch noch nicht gut genug, um seine Fehler, seine schlechten Seiten zu kennen, bzw. um sie auch wirklich als stoerend zu empfinden, sie nicht einfach als Laune abzutun, hinter der man den eigentlichen, guten Charakter vermutet.

Soweit jedenfalls meine Theorie. Da die nicht all zu verstaendlich ist, versuche ich es mal etwas einfacher: Ich mag die Leute, mit denen ich hier zusammen bin immer mehr, verbringe immer mehr Zeit mit ihnen (namentlich mit Alex, Marc und Nadine, die wir auch ausserhalb der Klasse viel zusammen sassen). Aber lasst mich konkret werden...

Samstags war ich schon vormittags in der Stadt unterwegs, musste irgendwas erledigen. Ich habe keinen Schimmer mehr, was das war. Kann aber nicht so wichtig gewesen sein. Jedenfalls wars richtig warm, mir persoenlich unter normalen Umstaenden schon fast zu heiss, aber nach tagelangem nasskaltem Schmuddelwetter darf man sich ueber Sonnenschein einfach nicht beschweren. Mit Buch und Wasserflasche bewaffnet begab ich mich zum ersten mal in den grossen Park, der nur ungefaehr eine Viertelstunde von meinem Zuhause entfernt liegt, und suchte mir ein schattiges Plaetzchen gleich am Fluss. Einige Stunden und viele Buchstabe spaeter zogen dann doch noch die altbekannten Wolken auf und ich ging nach Hause um etwas zu schlafen, weil so viel unerwartete Sonne ganz schoen schlaefrig macht.

Abends war eigentlich geplant, mit Marc und Alexandra auf eine Party zu gehen. Das Eintrittsgeld (5 Dollar) haette an die Mutter eines Freundes von Marc gehen sollen, die an Krebs erkrankt war und dringend eine Operation benoetigte. Wie dringend die Operation war, sollten wir dann am Abend noch erfahren: Die Mutter starb noch am gleichen Tag, an dem die Party stattfinden sollte. Wer will, kann da sicher irgendwo "Ironie des Lebens" suchen und wahrscheinlich auch finden. Wir hatten dazu aber keine Lust, zur Party gingen wir auch nicht (die trotzdem stattfand). Stattdessen nuckelten wir an Bier, Vodka und was auch immer da noch war und gingen dann Billard spielen. Natuerlich war die Stimmung angesichts der Umstaende nicht gerade bombastisch, aber fuer einen gemuetlichen Abend reichte es doch allemal. Richtig spaet liessen wir es dennoch nicht werden, denn Alex und ich hatten am Sonntag einiges vor und mussten dafuer wochenenduntypischerweise schon frueh aus den Federn.

Wir hatten irgendwann unter der Woche beschlossen, endlich mal wieder aus Cuenca rauszukommen. Es standen drei mehr oder weniger kleine Staedtlein auf dem Programm, die alle mehr oder weniger 1 Busfahrstunde nordoestlich von Cuenca liegen: Gualaceo, Chordeleg und Sigsig. In Gualaceo und Sigsig fanden Sonntagsmaerkte statt, die - so haben wir gehoert - normalerweise recht viele Touristen anlocken sollen. Warum wir ausgerechnet an diesem Sonntag praktisch die einzigen Blasskoepfe waren, weiss ich nicht. Vor allem, da das Wetter wirklich ausgezeichnet war und ich meine Sonnencreme bestimmt nicht umsonst mitgebracht hatte. Aber uns war das natuerlich nur recht.

Wer jemals auf einem afrikanischen, orientalischen oder sonst einem "exotischen" Markt war, weiss um die Aufmerksamkeit, die man auf sich zieht, wenn man in touristentoelpelischer Manier zwischen den bunten Staenden durchschlendert. Ueberall wird man angesprochen, vielleicht - das absolut grausamste -  gar auf englisch oder deutsch, Waren werden einem in die Haende gedrueckt und unter die Nase gehalten und man wuenscht sich nichts sehnlicher, als einfach ungestoert die Gerueche, Farben, Texturen, Gesichter absorbieren zu koennen.

Kommt einfach nach Ecuador. Es gibt wohl kaum unaufdringlichere Menschen als die Ecuadorianer. Niemand rennt auf dich zu und draengt dich zum Kauf, niemand ruft dir zu, niemand zerrt an deinenm Aermel. Sie schauen nur, mit ihren grossen schwarzen Augen. Mir kam es so vor, als seien wir tatsaechlich die ersten Auslaender, die sich jemals auf diesen Maerkten haben blicken lassen. Vor allem die Kinder starren dich an, weil du so weiss bist und gross. Aber niemand will dich stoeren. Und unter diesen neugierigen, erstaunten Blicken liefen wir also durch die farbenfrohen Staende, machten ab und zu, ein bisschen verlegen, Fotos von ganz besonders schoenen oder ganz besonders merkwuerdigen Dingen (wie die Meerschweinchen, die man sowohl lebendig wie auch gebraten erwerben konnte, oder das ganze ausgewachsene Schwein auf dem Grill).

Etwas enttaeueschend war dagegen das Dorf Chordeleg, das zwar wirklich schoen anzusehen ist aber eigentlich nur aus einer wirklich scheusslichen avocadogruenen Zuckertortenkirche und etwa hundert Schmuckgeschaeften besteht, die alle mehr oder weniger das gleiche verkaufen. Aber da weder Alex noch ich Bedarf and Silberschmuck hatten, war die Visitation ziemlich schnell beendet.

Achja, die Busfahrt von Sigsig zurueck nach Cuenca war auch recht speziell. Das lag zum Teil an der wirklich schoenen gruenen Huegellandschaft, die wir durchfuhren.
Zum Teil auch an dem Jesusbildchen ueber dem Chauffeurssitz, das bei jedem Abbremsen bunt aufleuchtete, wie kurze Stossgebetse zum Himmel, der gnaedige Herr solle mit dem Auffahrunfall doch wenigstens noch bis zur naechsten Kurve warten.
Und zum Teil war die Fahrt auch deswegen fuer uns recht aussergewoehnlich, weil etwa alle hundert bis zweihundert Meter jemand ein- oder aussteigen wollte und der Bus, wie hier ueblich, immer freundlich stoppte. Wo diese Menschen alle herkamen konnten wir uns manchmal beim besten willen nicht erklaeren, weil die teilweise einfach in der Pampa standen, ohne Haeuser weit und breit. Jedenfalls war der Bus zum Schluss proppenvoll und hatte ziemliche Muehe, die Haenge raufzufahren. Und so benoetigten wir fuer die Rueckreise schliesslich statt der einen gute drei Stunden aber wir hatten ja auch nichts mehr vor.

Ich merke gerade, dass ich nicht genug Energie habe, alles zu beschreiben, was ich letzte Woche gemacht habe (auch kann ich mich an die zeitliche Abfolge nicht mehr ganz erinnern). Das ist schade und ein bisschen doof, weils da sicher von jedem Tag viel zu berichten gaebe, denn das war mit Abstand meine gluecklichste Zeit in Cuenca. Ich picke jetzt also einfach das wichtigste raus.

Montagabend verbrachte ich mit Anna zusammen, weil sie und Nico am Dienstag nach Argentinien fahren wollten. Erst gingen wir einkaufen, dann verbrachten wir den Abend bei ihr zuhause, weil sie noch packen musste. Diesmal leider kein Wein, war aber trotzdem lustig. Der Abschied stimmte mich dann wieder ein bisschen melancholisch, weil Anna eigentlich diejenige war, die mich hier wieder "auf die richtige Bahn" gebracht hatte und ohne sie das alles sicher ganz anders gelaufen waere. Aber so sind halt die meisten Reisebekanntschaften: kurz aber intensiv.

Das Highlight der ganzen Woche war ziemlich sicher das Abendessen am Mittwoch. Eigentlich wollten wir, eine Gruppe von sechs Personen (Alex, Marc, Nadine, ein neuer namens Simon, Vera und ich), Ceviche essen gehen (http://de.wikipedia.org/wiki/Ceviche). Da das aber abends wegen der Frische des Fisches ein bisschen problematisch ist, entschlossen wir, unsere Plaene drastisch zu aendern. Nadines Gasteltern sind Besitzer eines der nobelsten Restaurants in Cuenca und ihr Vorschlag, doch einfach dick essen zu gehen stiess auf helle Begeisterung.
Im "Villa Rosa" ist alles wahnsinnig elegant und, in Suedamerika natuerlich alles andere als selbstverstaendlich, blitzsauber. Wir kamen uns schon ziemlich underdressed vor, als wir den Laden betraten, aber wir wurden wie Staatsgaeste zu unserem grossen runden Tisch gefuehrt, den wir reserviert hatten. Sofort wurden die Speisekarten gereicht (nach alter Schule den Damen zuerst, wie spaeter auch Essen und Getraenke) und ofenfrische Broetchen mit Butter serviert. Dazu gabs stilles Wasser aus dem Krug, das der Kellner immer wieder nachfuellen kam, genau wie die Broetchen auch. Das alles haette in der Schweiz wohl kaum solche Begeisterung ausgeloest. In Cuenca aber, wo man sich so viel Aufmerksamkeit vom Servierpersonal nicht gewoehnt ist, freuten wir uns wie kleine Kinder und konnten uns kaum beruhigen. Wie beschlossen schaute hier niemand auf die Preise und wir bestellten, wie es uns beliebte. Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Wein, und Grappa, wir hauten richtig auf den Putz und genossen es in vollen Zuegen und bis wir keinen Happen mehr hinunterbekamen.

Donnerstag war der inoffizielle letzte Tag nicht nur fuer mich, sondern auch fuer Marc und Nadine. Infoffiziell deswegen, weil das die letzte gute Moeglichkeit war, sich so richtig zu betrinken Chuchaqui zu fliegen stelle ich mir einfach nicht so angenehm vor.
Nach dem Kochkurs, den ich und Alex besuchten, trafen wir Marc und Nadine und noch ein paar andere in der Wunderbar. Anfangs ging es sehr zivilisiert zu: Es wurde gegessen und in Massen getrunken und viel geredet. Erst als sich die lose Gruppe nach und nach aufloeste und schlussendlich nur noch ich und Marc uebrig blieben, beschlossen wir mit Handschlag, der Leber heute ein bisschen mehr Arbeit zu geben. Pascal, der ein paar Meter von der Schule entfernt ein kleines Schweizer Restaurant (4 Manos) mitbesitzt, kam spaeter auch noch dazu, sowie ein Freund von ihm, ein Kolumbianer dessen Name ich bereits wieder vergessen habe. Ich war erstaunt, wie gut ich mich mit ihm unterhalten konnte; die vier Wochen Schule machten sich langsam bezahlt. Der Abend war lang und froehlich und wir alle waren stockbesoffen, um das Kind beim Namen zu nennen. Ich will aber nicht unbedingt in die Details gehen, ich hoffe ihr versteht das

Der offizielle letzte Tag war dann die Zeit zum Telefonnummern und Mailadressen austauschen und zum gemuetlichen Beisammenhocken. Es wurden sogar Plaene fuer ein Treffen im August geschmiedet (irgendwo in Graubuenden), mal schauen ob das wirklich klappen wird.
Am Abend schlugen wir uns dann im 4 Manos noch die Baeuche voll, denn es gab Crepes a discretion, ich schaffte es glaube ich auf fuenf Stueck und war ueberrascht, mich danach ueberhaupt noch bewegen zu koennen. Wie schon bei Anna merkte ich auch jetzt, als wir uns zum Abschied umarmten, dass wieder ein Kapitel zu Ende geht und wieder war ich recht traurig und fuehlte mich ein bisschen leer. Aber auch nervoes und ungeduldig, weil etwas neues bevorstand, neue Bekanntschaften auf mich warten. Ich schlief sehr gut in dieser Nacht.

Ich hatte den Wecker auf 6 Uhr gestellt, denn ich musste noch fertigpacken und meine Geschenke an Matilde und Enrique ueberreichen: zwei Schweizer Sackmesser und das Muehlespiel, das ich im Kunstunterricht gemacht hatte, das ich aber nicht mit mir rumschleppen konnte. Ich wurde zum Flughafen gefahren, dann der letzte Abschied in dieser langen Serie von Abschieden.  Mir faellt erst jetzt auf, dass ich von den beiden gar kein Foto gemacht habe :/ Naja, vielleicht kehre ich ja nochmal nach Cuenca zurueck.
Es folgte das muehsame Prozedere mit Einchecken und Passkontrolle, noch ein bisschen Warten, Musik hoeren, Boarding, Platz nehmen, 45 Minuten unter, durch und ueber Wolken fliegen und dann war ich (wieder mal) in Quito.


Das wars fuer heute, danke fuers lesen (falls ihr bis hier durchgehalten habt ) und bis naechstes mal.

--David

4 Kommentare 10.3.08 02:07, kommentieren

Ein wirklich kurzes Hallo aus dem Paradies

Keine Angst, wir leben noch! Und wie wir leben... Nach meiner Woche in Quito und Fanis zusaetzlicher Cuencazeit flogen wir am letzten Sonntag auf die Galapagosinseln, wo wir seitdem jede Minute geniessen. Das gilt auch fuer heute, deshalb belasse ich es in diesem Eintrag bei der Info, dass es uns wirklich gut geht, dass die Zeit viel zu schnell verstreicht und dass ein ausfuehrlicher Bericht hoffentlich irgendwann in der naechsten Woche kommen wird, wenn wir wieder in Quito sind.

Bis dahin, ich verdrueck mich... mein Caipirinha wartet schon irgendwo auf mich

Ganz liebe Gruesse

--David

3 Kommentare 22.3.08 04:10, kommentieren

Einsames Quito


Das Paradies ist oft nicht von langer Dauer, das haben schon Adam und Eva lernen muessen. Bei uns kam diese Erkenntnis zwar nicht wirklich ueberraschend, schliesslich haben wir das Paradies nur fuer 8 Tage gebucht. Trotzdem, wir haetten es sicher noch etwas laenger dort ausgehalten. Ums kurz zu machen, wir sind wieder zurueck von den Galapagos, zurueck in Quito und sind noch etwas benommen von den ganzen Eindruecken, die in der letzten Woche auf uns gewirkt haben.
Der Bericht muss aber noch ein bisschen warten, zuerst muss ich mir meine einsame Woche in Quito von der Seele schreiben, der Komplettheit halber.

Also, nach meinen vier zunehmend intensiven Wochen in Cuenca flog ich am 8. Maerz wieder zurueck nach Quito und liess eine facettenreiche Zeit mit vielen Bekanntschaften und Gefuehlen hinter mir. Ich hatte keine Plaene und keine Erwartungen; ich stand vor einer Woche leerer Zeit, die es irgendwie auszufuellen gab. Das Hotel hatte ich schon in Cuenca gebucht, ein einfaches aber saubers Zimmer zwischen der neuen und der alten Stadt. Das hatte zwar seine Vorteile, naehmlich dass man zu Fuss die beiden Zentren in etwa 20-30 Minuten erreichen konnte und somit nach Lust und Laune ohne Taxi und Bus entscheiden konnte, ob man lieber die schoene koloniale Altstadt besichtigen oder es sich in einer der zahlreichen Bars oder Restaurants in der Neustadt gemuetlich machen will. Der Nachteil dieses Zwischen-den-Stuehlen-Lebens ist, dass man dabei auch durch weniger angenehme Nachbarschaften gehen muss, was vor allem nachts nicht empfehlendswert ist. Als einzige Moeglichkeit bleibt da das Taxi. Und auch wenn diese hier nicht teuer sind, so kommt doch einiges zusammen wenn man sie regelmaessig in Anspruch nimmt. Und so setzte ich lieber meine Tradition aus Cuenca fort, abends gar nichts zu essen und blieb nach acht Uhr einfach im Hotel.

Ich muss gestehen, dass ich in dieser Woche eigentlich gar nichts gemacht habe. Ich habe weder irgendwelche Ausfluege unternommenn, noch Leute kennen gelernt, noch sonst viel erwaehnenswertes erlebt. Dazu muss ich sagen, dass der staendige Regen auch nicht wirklich motivierend wirkte. Wenigstens meinen 1100-Seiten-Waelzer (John Irving: Bis ich dich finde), den ich eigentlich ueberhaupt nicht mochte, habe ich fertig gelesen, meistens in Cafes oder Restaurants. Ich kann nur schlecht beschreiben, wie ich mich fuehlte. Irgendwie leer. Ich vermisste die Menschen in Cuenca, den Kontakt, die schoene Zeit mit ihnen. Andererseits hatte ich keine wirkliche Lust, mich in Quito unter die Leute zu mischen. Ich schwebte irgendwie einsam vor mich hin, fast wie letzten Herbst auf dem Jakobsweg in Spanien. Aber es war keineswegs eine unglueckliche Zeit, diese Woche in Quito, ich brauche das wahrscheinlich ab und zu, das Alleinsein.

Hm, mehr gibts eigentlich nicht zu sagen, dafuer umso mehr ueber Galapagos. Deshalb mache ich fuer heute Schluss, bald gibts also einen etwas interessanteren Eintrag.

Bis dahin,
--David

4 Kommentare 24.3.08 18:36, kommentieren

Kurz vor Galapagos

Ja, ich weiss... ich habe geschrieben "Fortsetzung folgt" und das ist nun schon etwa 3 Wochen her. Aber so geht das halt Zum Glueck ist David etwas schreibmotivierter als ich, so dass ihr doch am Ball bleibt

Ich melde mich auch nur ganz kurz um euch fuer alle eure Kommentare zu danken. Es ist immer wieder schoen von euch zu lesen und damit auch die Bestaetigung zu haben, dass jemand auch wirklich die Eintraege liest und sich dafuer interessiert

Bevor wir hoffentlich bald einmal dazukommen die Galapagos-Tour zu beschreiben, moechte ich noch kurz erwaehnen, was ich die letzte Woche in Cuenca gemacht habe, wie eigentlich versprochen. Das Problem ist, dass ich nicht viel zu erzaehlen habe. Schon gar nicht nach dem Erlebnis auf den Galapagos-Inseln, das vieles verblassen laesst. In Cuenca hatte ich mich schon fast wie Zuhause gefuehlt und ich ging jeden Tag meinen Gewohnheiten nach, wie z.B. lange schlafen am Morgen (fuer die letzte Woche habe ich meine Lektionen auf den Nachmittag verschoben), dann Schule und am Abend in den Ausgang mit Freunden. Es war eine richtig entspannte Woche. Der Abschied fiel schwer, doch zum Glueck konnte ich mich mit dem Gedanken an die bevorstehende Galapagos-Tour etwas troesten. Am Samstag Nachmittag dem 15. Maerz kam ich dann im luxurioesen Hotel "Rio Amazonas" an. David hatte es sich im Zimmer schon gemuetlich gemacht und das Einzige was uns noch zu Erledigen uebrig blieb, war das Abholen der Infos fuer den naechsten Tag. Wir gingen nicht einmal in ein Restaurant, sondern nutzten die Gelegenheit und bestellten das Essen aufs Zimmer

Am Sonntag ging es dann richtig los...aber dazu spaeter

liebe Gruesse

Fani

 

4 Kommentare 25.3.08 05:23, kommentieren


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